Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundesverkehrswegeplan jetzt möglich!

Noch Spaß am Innenstadtstau?

Die Stadt und der Landkreis haben lange vergeblich darum gekämpft, die Ortsumgehung der B246 um Trebbin herum im Bundesverkehrswegeplan zu belassen, wo sie seit 20 Jahren eingeplant war. Ohne Not hat das Land Brandenburg die Ortsumgehung Trebbin bei ihren Vorschlägen zur Überarbeitung rausgestrichen.
Völlig ignorant, wie auch der Bürgermeister Thomas Berger immer wieder betonte. Jetzt besteht die Möglichkeit, sich im Rahmen einer Bürgeranhörung zum Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans zu äußern. Auf der Internetseite des Bundesverkehrsministers (Start der Öffentlichkeitsbeteiligung) kann sich jedermann zu dem Vorhaben äußern.

Vielleicht hilft es ja, wenn wir in Trebbin zahlreich unsere Meinung dort zum Ausdruck bringen. Als Anregung hier die Eingabe des Bürgermeisters, die gerne übernommen werden darf:

Betr: Bundesstraße 246 im Bereich Trebbin, Brandenburg
Die OU der B246 stand als Maßnahme im BVWP seit mehr als 20 Jahren veranschlagt. In den vergangenen Jahren wurden bereits Haushaltsmittel des Bundes für Raumordnungsverfahren u.ä. ausgegeben. Auch der Knotenpunkt zur B101-neu im Bereich Trebbin wurde extra im Hinblick auf eine zukünftige OU der B246 als Kreisverkehr ausgebaut, um eine reibungslose Anbindung der zukünftigen OU der B246 an die B101-neu zu ermöglichen. Ferner wurden in den vergangenen Jahren Bundesmittel für die Stadtsanierung der Innenstadt von Trebbin investiert mit dem Ziel, die Attraktivität der Innenstadt zu steigern.

Leider hat die Landesregierung in Brandenburg ohne Not bei ihrer Zuarbeit zum BVWP 2030 die OU der B246 um Trebbin nach über 20 Jahren aus dem Bedarf gestrichen. Entgegen der Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung und des Kreistags Teltow-Fläming.

Die Verkehrssituation in der Trebbiner Innenstadt zeigt sich dramatisch. Jeder Unfall auf der A10 südlicher Berliner Ring führt dazu, dass die Ortslage von Trebbin als Stauumgehung benutzt wird (B101-B246). In Trebbin entstehen so jede Woche mindestens einmal chaotische Verhältnisse, die den Verkehr über Stunden lahmlegen. Die Situation ist sowohl aus gesundheitlichen Gründen wie auch für die Lebensqualität in der Innenstadt Trebbin unerträglich. Die Landesregierung zeigt sich ignorant, mit dem Argument, "was eh in den kommenden Jahren nicht finanzierbar ist, braucht auch nicht mehr im Plan stehen".

Ich rege an, die Ortsumgehung der B246 einfach im BVWP 2030 zu belassen, wo sie seit 20 Jahren verankert war. Wann sie dann gebaut würde, wäre doch eh zu verhandeln.