
Weiterer Meilenstein für die interkommunale Wasserstoffstrategie
Nach der Vorstellung der interkommunalen Wasserstoffstrategie im Rahmen der Wasserstofftour des Landes Brandenburg in der Orangerie Oranienburg fand am 2. Juli 2026 ein weiteres Arbeitstreffen der beteiligten Akteure auf dem BAM-Testgelände Technische Sicherheit in Horstwalde (Baruth/Mark) statt.
Die Wasserstoff-Akteure im Landkreis Teltow-Fläming – die Städte Ludwigsfelde, Trebbin und Baruth/Mark sowie die Gemeinden Großbeeren, Am Mellensee und Nuthe-Urstromtal – kamen zusammen, um die gemeinsame Strategie weiter zu konkretisieren und die nächsten Schritte für ihre Umsetzung zu beraten.
Das BAM-Testgelände in Horstwalde bot als renommierter Forschungs- und Entwicklungsstandort den passenden Rahmen für den fachlichen Austausch. Im Mittelpunkt standen die Potenziale der Region für die Erzeugung, Speicherung und Nutzung von grünem Wasserstoff sowie die Vernetzung von Kommunen, Wirtschaft und Wissenschaft.
Der Bürgermeister der Stadt Trebbin, Ronny Haase, stellte den Flugplatz Schönhagen als bedeutenden Forschungs- und Innovationsstandort für die klimaneutrale Luftfahrt vor. Er hob hervor, dass der Verkehrslandeplatz bereits heute eng mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen zusammenarbeitet, um innovative Technologien für alternative Antriebe und den Einsatz von Wasserstoff in der Luftfahrt zu entwickeln und unter realen Bedingungen zu erproben. Damit leistet der Flugplatz Schönhagen einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Mobilitätslösungen und stärkt zugleich die Innovationskraft der Region.
Mit der interkommunalen Wasserstoffstrategie setzen die beteiligten Städte und Gemeinden wichtige Impulse für die Entwicklung des Landkreises Teltow-Fläming als zukunftsweisenden Wasserstoffstandort. Die enge Zusammenarbeit der Kommunen soll dazu beitragen, Innovationen zu fördern, nachhaltige Wertschöpfung zu schaffen und die Energiewende in der Region aktiv mitzugestalten.
Die Veranstaltung in Horstwalde markiert einen weiteren bedeutenden Meilenstein auf dem gemeinsamen Weg hin zu einer leistungsfähigen Wasserstoffregion und unterstreicht das Engagement der beteiligten Kommunen, Zukunftstechnologien gemeinsam voranzubringen.
Kerstin Pfeiffer
stellv. Bürgermeisterin